Netzwerk: Vom Kontakt zur Beziehung


Small Talk ist nur der Anfang

Erfolgreiche Manager haben ein starkes Netzwerk – innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens. Die erste Hürde, die sie auf dem Weg dahin nehmen müssen, ist das Knüpfen von Kontakten. Dabei hilft der Small Talk. Er führt in der Regel dazu, dass man sich immerhin in Zukunft grüßt und sich vielleicht in sozialen Netzwerken verlinkt. Eine Beziehung, wie sie zu einem starken Netzwerk gehört, hat man dadurch noch nicht. Sie entsteht auch nicht dadurch, dass man siebenmal oder öfter in Kontakt tritt.
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Traumberuf Glücksschmied – Glück ist keine (reine) Glückssache

Glück schmiedenGlück lohnt sich – und macht Arbeit

Ein Traumberuf sollte Spaß machen, sinnvoll sein und finanziell mindestens die Grundversorgung sicherstellen. Glückliche Menschen sind tatsächlich nicht nur fröhlicher, sondern tendenziell auch gesünder, produktiver und hilfsbereiter. Als sinnvoll kann man die Auswirkungen also durchaus bezeichnen. Aber wie steht es mit den Finanzen? Zugegeben, Glück bringt nicht auf direktem Wege Geld ein. Aber es scheint entsprechende Nebenwirkungen zu haben, denn glückliche Menschen haben gute Aussichten, mehr Geld zu verdienen.

Jeder Beruf hat allerdings auch etwas mit Arbeit zu tun. Die gute Nachricht ist, dass man etwas für sein dauerhaftes Glücksgefühl tun kann. Die schlecht Nachricht: Man muss dafür etwas tun. Bevor man sich jede Menge Arbeit macht, wäre es hilfreich, die effektiven Techniken und das Material zu kennen.
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Für Frauen, die mehr wollen: Einmal laut pupsen

Sie dürfen auch rülpsen, wenn das mit dem Pupsen nicht klappt. Hauptsache, es ist laut und unangenehm. Damit auch andere davon etwas haben, begeben Sie sich dafür nicht in den Keller, sondern in die Warteschlange an der Kasse, in eine überfüllte Straßenbahn oder in einen Konzertsaal. Um den Spaßeffekt zu erhöhen, achten Sie darauf, elegant oder im Business Dress gekleidet zu sein. Vor allem aber: Rümpfen Sie im Anschluss pikiert die Nase und klagen: “Also Leute gibt’s – das ist einfach ekelhaft!”

Was passiert jetzt? Schauen Sie sich um!
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Der doppelte Hallo-Effekt

Winkender BärEin Schreibfehler? Nein, ich meine tatsächlich nicht den berühmten Halo-Effekt. Gemeinsam haben Halo- und Hallo-Effekt, dass es um Wahrnehmung geht. Die Wirkung von Begrüßungen ist mindestens eine zweifache, nämlich

  • Aufmerksamkeit signalisieren: “Hallo, ich sehe / höre / rieche (oha!) dich.”
  • Aufmerksamkeit bekommen: “Hallo, hier bin ich.”

Na, toll! Genau, das ist toll. Menschen wollen wahrgenommen werden. Schon kleine Kinder fallen lieber unangenehm auf als überhaupt nicht. Weiterlesen

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Eigeninitiative Mitarbeiter: Backen Sie sie selbst!

Wer in diesen Tagen über den Bremer Weihnachtsmarkt läuft, wird umgeben vom Duft gebrannter Mandeln und frischer Poffertjes, heißen Holundersafts und Glühweins. So kommt selbst in der zu milden Endnovemberluft Adventsstimmung auf.

Was für eine Stimmung käme erst auf, wenn Ihr Unternehmen plötzlich gefüllt wäre mit frisch gebackenen eigeninitiativen Mitarbeitern! Es läge Dynamik in der Luft, Lösungsorientierung und Ideenreichtum. Der Wettbewerb würde sich neidisch die ermüdeten Augen reiben.

Immer wieder werde ich gefragt, wie oder wo man solche Mitarbeiter bekommt. Hier deshalb mein Vorschlag: Backen Sie sich welche! Das Rezept an sich ist nicht so schwierig. Oft mangelt es nur an Mut, die Zutaten bereit zu stellen, und an Geduld, den Backprozess abzuwarten.

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Führung hält den Kopf hin

Vor kurzem hieß es plötzlich, Griechenlands Volk solle abstimmen, ob der Rettungsschirm mit den dazugehörigen Bedingungen angenommen wird. Mein spontaner Gedanke war: Da will einer die Verantwortung abdrücken.

Ob ich mit dieser Interpretation richtig gelegen habe, weiß ich nicht. Interessant ist aber, dass sich auch Führungskräfte in Unternehmen teilweise so verhalten, wenn es um unpopuläre Maßnahmen geht. Demokratisch abstimmen lassen kann eine Führungskraft kaum etwas, wenn sie ihre Aufgabe ernst nimmt. Denn sie muss im Sinne des Gesamtunternehmens entscheiden, also die anderen Teams, Abteilungen, die Kunden, die Gesellschafter etc. im Blick haben. Dass das Interesse der Mehrheit in ihrem Team ebenso gelagert ist, kann man nicht voraussetzen.

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Psycho-Tricks für Führungskräfte – oder auch nicht?

Sehen Sie Ihren Mitarbeiter genau an. Wenn er durch die Nase einatmet, die linke Augenbraue hochzieht und dabei fünf Sekunden lang die rechte Pobacke anspannt, ist er verunsichert und braucht ein aufmunterndes Wort. Sagen Sie: “XY, es ist toll, dass ich mit Ihnen zusammenarbeiten darf.” Unterstreichen Sie diese Aussage, indem Sie Ihre linke Pobacke anspannen.

Halt! Bevor mir das jemand glaubt, weil er auf der Über-Mich-Seite gelesen hat, dass ich Psychologin bin, gebe ich es lieber schnell zu: Das ist Unfug, ganz grober. Schade eigentlich, oder?

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Schnauzen Sie berechenbar!

Was ist eigentlich schlimmer – ein Chef, der herumbölkt oder einer, der herumeiert? Mit beidem sind Mitarbeiter nicht zufrieden. Sie hätten am liebsten klare Aussagen auf partnerschaftlicher Ebene – als würden zwei Erwachsene miteinander reden, also. Leider reden wir Erwachsenen ja nicht automatisch auf der Erwachsenen-Ebene miteinander.

Wenn die Mitarbeiter aber dieses Ideal nicht bekommen, hätten sie gerne wenigstens einen berechenbar verbesserungswürdigen Chef. So sagten es  jedenfalls Teilnehmer in einem Workshop, die sich selbst fragten, warum sie sich über den einen schnauzenden Chef so viel mehr aufregten als über den anderen, ebenfalls schnauzenden Chef.

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Kollegen als Entwicklungsbremsen

Max Frisch schrieb in seinem Tagebuch 1946-1949: “Wir halten uns für den Spiegel und ahnen nur selten, wie sehr der andere eben der Spiegel unseres erstarrten Menschenbildes ist, unser Erzeugnis, unser Opfer -.” (S. 29).

Er beschreibt dort einen Mechanismus, der mir auch in eingefahrenen Kollegenbeziehungen immer wieder begegnet. In Workshops wird das Hauptproblem bevorzugt bei den nicht anwesenden Mitarbeitern oder Vorgesetzten gesucht: Sie sind zu aggressiv oder zu harmoniebedürftig, zu freizeitorientiert oder Workaholics zu laut oder zu leise.

Das kann auch mit konkreten Beispielen belegt werden, aber wenn ich frage, vor wie vielen Jahren sich diese Situationen abgespielt haben, haut es mich dann doch manchmal von den Socken. Selbst wenn es tatsächlich aktuelle Situationen sind, reite ich inzwischen gerne ausführlich auf der Frage herum, ob das angebliche schwarze Schaf denn noch eine Chance zur Entwicklung bekommt.

Das erstarrte Bild, dass sich die Kollegen von der anderen Person gemacht haben, trägt nämlich dazu bei, dass alles so furchtbar bleibt, wie es ist. Weiterlesen

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Erreichbarkeit: Öfter mal den Schalter umlegen

SchalterWenn Erreichbarkeits-Sklaven auf Dauer nicht gesund und Erreichbarkeits-Verweigerer auf Dauer nicht erfolgreich bleiben, brauchen wir eine bessere Methode zum Umgang mit den geänderten Anforderungen und Möglichkeiten.

Ich denke, dass wir lernen müssen, schneller umzuschalten. Wir bräuchten einen Hebel, mit dessen Hilfe wir aus dem Arbeitsmodus in den Entspannungs-, Freizeit- oder Familienmodus schalten können – und wieder zurück.

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